23 Mai 2006

von Matilda am 23.5.: sonnenbrand

endlich - wie habe ich mich nach dem ersten sonnenbrand des jahres gesehnt!
heuer bin ich spät dran, normalerweise war er immer an ostern fällig, ein versuch meinerseits war am wochenende nach ostern den wolken zum opfer gefallen, aber, aber, matilda gibt NIE auf und seit gestern sehe ich im evaskostüm aus wie eine tomate im weissen bikini.

*ggg

nein, ich bin nicht verrückt geworden. es brennt nicht und tut nicht weh. mein süditalienischer papi hat mir gott sei dank seine olivenhaut vererbt und so verwandelt sich das strahlende kommunistenrot (an dem der lange winter in skiklamotten schuld ist, das meine haut in käse verwandelt) binnen 24 stunden in ein leckeres schokobraun. herrlich, ne?

abgesehen davon bin ich aber ein dummchen... ich habe über mich selbst den kopf geschüttelt am sonntag. seit zwei jahren wohne ich in einem lärmenden italienischen haus. ihr wisst schon, eines von denen mit einem innenhof, in dem die autos fast übereinander parken, in dem geranien und basilikum sich abwechseln, in dem frauen in bunten kleidern geschirrtücher, leintücher, socken, jeans, unterhosen, bhs, pullis, jacken, turnschuhe, plastiktüten ecc. an einer leine vor dem fenster zum trocknen aufhängen... eines der häuser, in dem immer duft von leckerer tomatensosse in der luft liegt, in denen die nachbarn sich schreiend über den hof unterhalten, hunde bellen, katzen miauen, aus jedem offenen fenster ein anderer radiosender plärrt und es am sonntag nachmittag möglich ist, das fussballspiel auch ohne fernseher zu verfolgen und jedes foul und jedes tor mitzubekommen... in so einem haus wohne ich seit zwei jahren ruhig und gemütlich und vollkommen zufrieden ohne kontakt zu den nachbarn. nicht, weil ich meine nachbarn nicht mag. eher aus gewohnheit (in deutscheren landen macht meist jeder sein eigenes ding), aus schüchternheit und auch weil mein job so krass war, dass ich zu hause einfach nur meine RUHE wollte -
am sonntag, wie gesagt, habe ich über mich selbst den kopf geschüttelt. ich sass in der sonne mit einem buch, als mein nachbar zur linken meine nachbarn zur rechten zum eiskaffee empfing und mich fragte, ob ich vielleicht auch einen wollte? und aus dem bauch heraus sagte ich ja, ehe ich überhaupt merkte, was los war.
ich habe mich um halbzwei zum kaffee hingesetzt und bin um 8 aufgestanden, um für alle zu kochen. im ernst. ich habe nach zwei jahren entdeckt, dass kaum jemand in dem haus aus der stadt ist, fast alle kommen aus dem extremsten süden italiens. ich hatte keine ahnung.
ich hatte nicht den blassesten schimmer, dass ich in einem filmreifen haus mit unglaublichen leuten wohne. wo hatte ich nur mein gehirn in diesen zwei jahren??? wie viele laute, lustige abendessen habe ich versäumt???
es war schön. ich wollte es mit euch teilen.
weil ich es schier unglaublich finde, dass ich einfach meine tür zum innenhof offen lassen kann, von zeit zu zeit schaut jemand vorbei und fragt um zwiebeln und sagt: in einer halben stunde steht die pasta auf dem tisch. weil ich es herrlich erfrischend finde, dass meine nachbarin meine kräuter mitgiesst, wenn sie sieht, dass ich nicht da bin. und weil ich dachte, euch würde dieses stück italienischen lebens auch gefallen...

ciao, matilda.

Isabel am 23.5.: So viele schöne Menschen

Das bedarf doch einer Gratulation und einer Schmeichelei für mich selbst: denn ich bin auch hier umgeben von so schönen Menschen. Es ist schon faszinierend, dass ich das oft bin: umgeben von Schönheit.

Auch beruflich habe ich - wohl ganz instinktiv - immer nach einem ansprechenden, sehr gut aussehenden Umfeld gesucht und auch in den Seminaren sitze ich IMMER neben den Schönsten *gg*. Als wollte ich einen Ausgleich herstellen … *grübel*

Ich gebe zu, ich habe ein Problem mit Hässlichkeit, mit Schmutz und mit Gestank - wahrscheinlich (noch) ein Kindheitstrauma. Aber schön, wenn mein virtuelles Sofa langsam Form bekommt und die Menschen dort Gesichter. Das Sofa ist übrigens rot. :-)

Btw Kindheitstrauma.

Sehr geehrte Frau Para-Mama, ich erlaube mir, das Wort an Sie zu richten. Zwar kenne ich Sie gar nicht und demzufolge stünde es mir nicht zu, ein Urteil abzugeben. Aber seien Sie sich gewiss, dass eben diese Unbekanntheit ein neutrales Urteil zulässt, überhaupt wenn es ohnehin im Cyberspace verschwinden wird für alle Zeit.

Denn was Sie da sagten – und ich möchte Ihnen unterstellen, dass Sie keine Ahnung haben, was Aussagen von Müttern alles anrichten können, ja AUCH bei erwachsenen Kindern – ist für mich ein Paradebeispiel für eine sehr häufige, aber deswegen nicht wünschenswerte Charaktereigenschaft, eine massive Schwäche, und das tut mir Leid.

Tatsächlich habe ich es schon des Öfteren erlebt, was Neid und Missgunst anrichten können. Woher es kommt, dass man selbst auf die eigene Tochter neidvoll sieht und Eifersucht empfinden könnte, war mir immer schleierhaft.

Immer dachte ich, dass Eltern doch das Beste für ihre Kinder wollen, und dass sich diese doch bitte so entwickeln sollten, wie es einem selbst nicht möglich war. Doch dass dieser Wunsch auch Auslöser für Komplexe sein kann, hatte ich doch unterschätzt.

Und so gesehen, kann ich Sie sogar ein bisschen verstehen, wenn es so ist, wie ich glaube.

Denn hier auf diesen Fotos steht eine schöne Frau in der Blüte ihres Lebens: klug, gebildet, zufrieden und glücklich, privilegiert - denn wie viele Menschen dürfen das jetzt in dieser Stunde von sich sagen? Dinge, die - so vermute ich - auf Sie nicht (mehr) zutreffen, wenn es jemals so war.

Da gibt es etwas, womit Sie nicht klarkommen, nicht wahr?

Vll spreche ich auch nur von mir.

Denn als ich all die Fotos in den letzten Postings sah, war ich ein wenig schockiert ob dieser Jugendlichkeit. Niemand sieht da aus wie 30+, ich bin 30+(++) und ICH sehe ganz anders aus. Und Jugend ist etwas, die vll im Herzen erhalten bleiben kann, sie kommt aber äußerlich nicht mehr zurück.

Gibt man das zu im realen Leben? Mit dem Risiko, als eitel und oberflächlich und medienverblendet zu gelten? Gesteht man sich das selber ein?

Vll hat es doch mit Gewicht zu tun.

Wenn Umfang und Länge in Breite und Höhe im Vergleich zum harmonischen Gesamtbild keine Überbewertung erfahren sollen, vielen Dank @dt für die anschauliche Beweisführung, dann darf ich noch ergänzen, dass Gewichtszu- und –abnahmen und damit eine entsprechend hohe Abweichung vom Mittelwert eben diese Folgen haben können - bitte nicht zu unterschätzen - die äußerliche Erscheinung der Jugend für immer zu riskieren.

Ein kleines Geschichten aus Isabels Nähkästchen:

Zuviel Gewicht war immer ein Thema bei mir. Ich bin ziemlich klein (*zwinkert Isabel, die Erste, zu*) und wenn man da nur ein paar Kilo zuviel hat, sieht es so aus, als ob normal große Frauen 15 Kilo zuviel hätten - dachte ich einmal.

Dann gab es Ereignisse, die mich so sehr beanspruchten, dass ich automatisch an Gewicht verlor, ich merkte es anfangs nicht wirklich. Zu dieser Zeit hatte ich schon annähernd stattliche 90 auf der Waage (das ist jetzt NICHT der Bauchumfang! :-)) und plötzlich verschwanden 40 binnen einem halben Jahr. Das war seltsam, denn ich aß normal - nicht viel, weil auch nicht Zeit dazu war, aber doch gesunde Sachen, fast food eben, wie kann man da gleich so viel verlieren, ist der Stoffwechsel - kann es sein - denn ausschließlich psychisch gelenkt?

Irgendwann merkte ich, dass nichts mehr passte und die Hose, auch wenn sie verschlossen war, sich selbstständig machte … also musste ich mich neu einkleiden, was angesichts meines finanziellen Desasters eine panisch machende Entdeckung war.
Ganz automatisch griff ich nach Größe 42, obwohl jetzt 34 passender gewesen wäre.
Ich hatte mich halbiert.

Das ist jetzt vorbei, ich gehe hüftmäßig wieder in die Breite *g* aber die hohlen Wangen bleiben, die Jugendlichkeit ist dahin, die Haut verzeiht keine Fehler.

Daher diese (unappetitliche) Geschichte schon zur Frühstückszeit: ich bitte sehr - als euer schlechtes Beispiel und als gebranntes Kind - bei all diesen Diskussion nur in der Theorie zu bleiben und jeden Bissen zu genießen. Man kann ja immer noch mehr Radfahren, wenn sich das Frühstück setzt. ;-)

So wünsche ich euch allen nur das Beste und einen schönen Tag!

22 Mai 2006

ach übrigens: MÜTTER

tja ich hab tatsächlich das grauenvolle thema vergessen eben beim antworten: MÜTTER. es verwundert mich doch stark, dass deine mutter so superdämliche sachen gesagt hat über die fotos.

wenn ich mal überschlägig rechne, dann weiß ich hier von den derzeit aktiven "contributors" alleine schon dreie, die unerträglich nervtötende mütter haben. meine mutter gehört definitif dazu!

*weiter aushol*

ich habe mir erst letztens überlegt, ob es stimmt, was mein therapeut damals andeutete: dass ich u. u. eine sehr ätzende kindheit hatte. damals ging es um mein elternhaus und bla.

dann denke ich aber immer, dass ich 1) zu zeit ein gutes verhältnis habe zu meiner mutter: sie erkennt meinen way of life an, zickt kaum noch herum, und dass ich 2) ja dank verschiedener erlebnisse in meinem leben und der danach gefundenen stärke "gar nicht" mehr zu kränken bin!

ja aber wenn ich lese, was deine mom gemeint hat von wegen frisur scheisse, handtasche falsch, gerade mal schuhe annehmbar, dann erkenne ich meine mom in diesen worten 100%ig wieder.

also frage: was interessiert mütter daran, so schneidende kommentare abzusondern?

ich frage mich langsam, ob da system hinter steckt...!

so

und nun machen wir aber, was uns lieber ist als dieses thema weiter zu überdenken: wir lassen es offen.

oder nicht?

naja

ich mach mal mathe weiter... *buzzelt weiter vor sich hin*

gruß

s.

grüne kastanienweibchen

*hüstel* du hast mich "schön" gerechnet, @dt. ich hatte vielleicht 94 cm bauchumfang. hab sofort begonnen mich zu schämen, wollte es andererseits lieber zu heftig haben als geschönt und habe daher nur sehr flüchtig gemessen. ich rede erst wieder über konkrete zahlen, wenn sie < 90 cm sind.

:-(

also gemein fand ich deinen beitrag nicht... um dich bei mir unbeliebt zu machen, musst du anscheinend noch viel lernen!

;-)

oder auch nicht...

übrigens hab ich nach der berechtigten und konstruktiven kritk von dir, @dt, ein für alle mal das kursiv-machen in die vergangenheit verbannt und kennzeichne jetzt künftig eure beitrage derart, dass sie grün wie die hoffnung sind.

*lach*

wer das gerne selbst machen möchte, müsste als erstes in das jeweilige zu verfassende posting



eingeben und am ende dann nochmal den schluss-tag



naja nichts ist einfach im leben. was ich damit eigentlich sagen will: sorry, dass ich eure beiträge ins unleserliche kursiv gemacht habe. ich zumindest habe sie alle wunderbar lesen können... *gewinnend lächel*

da ich jeden einzelnen beitrag kursiv gemacht habe, lässt sich das auch nicht mehr rückgängig machen leider. naja nun kommen goldene - pardon: grüne - zeiten.

cu

sine

von Deep_Thought am 22.5.: Bauch-O-Mat, der Kugelförmige...

Alright, wenn ich jetzt unangenehme Dinge erwähne, denkt immer daran, daß Para an allem schuld ist, denn sie hat nach einer Abhandlung über Bauchgrößen und Bezugssysteme velangt.
Here we go:
Es ist völlig richtig, der Bauchumfang allein sagt exakt Null über das Aussehen einer Person aus. Erst die Proportionen des Körpers als Ganzes und die Relation des Bauches dazu geben uns einen Anhaltspunkt. Dazu kommt noch, daß Leute selbst bei gleicher Größe und gleichem Bauchumfang dick oder dünn aussehen können.
Um das etwas zu quantifizieren definieren wir den Bauchquotienten b als das Verhältnis zwischen Bauchumfang u und Körpergröße l: b = u/l. Ich habe gerade mal nachgemessen, und bei mir ist u = 0,97m und l = 1,93m, d.h. b_dt = 0,5. Da meine Süße mir dauernd erzählt, daß ich viel zu dürre sei, können wir das vielleicht als untere Schranke für b festhalten.
Para hat ihre Maße ja auch preisgegeben (selber schuld, jetzt wird gnadenlos gerechnet, gnihihi!) mit l = 1,83m und u = 0,97m, also ist b_para = 0,53. Da das laut eigener Aussage nicht zu dünn und nicht zu dick ist, haben wir hier vielleicht einen Wert im Mittelfeld.
Wer hat sich noch geoutet? Ah ja, Zitro mit "90 fast erreicht". Also sind wir mal großzügig und veranschlagen u = 0,89m. Bei Deiner Körperlänge weiß ich net so genau, das waren glaube ich 1,55m. Ok, u = 0,89m, l = 1,55m -> b_zitro = 0,57.
Bleibt noch meine Süße (die mich heute abend ob der Blasphemie sicherlich wieder schlagen wird, aber im Dienste der wissenschaftlichen Wahrheit ist mir kein Opfer zu groß) mit etwas vagen "mehr als 90 cm". Na, sind wir auch hier großzügig und veranschlagen u = 0,91m, l = 1,75m -> b_sine = 0,52.

Ok, nochmal zusammengefaßt und nach Größe sortiert:

b_dt = 0,5
b_sine = 0,52
b_para = 0,53
b_zitro = 0,57

b_ziro ist am ungenausten, denn ich habe weder für u, noch für l die exakten Zahlen. Meine Süße hat auch mit der totalen Wahrheit gegeizt, also mußte ich u schätzen.

So, nun zu den Bewertungen:
Übereinstimmend scheint festzustehen, daß ich zu dünn bin.
Sine und Zitro sind der Meinung, ihren Bauchumfang deutlich reduzieren zu müssen. Para, die zwischen den beiden liegt, meint, nicht zu dünn oder zu dick zu sein, aber trotzdem wie ein Kastanienmännchen auszusehen (kugelrund mit Streichholzgliedmaßen).
Das ist ein logischer Widerspruch, der mich aber nicht weiter verwundert. Frauen halt...
Aus dem Blickwinkel eines natürlich streng logisch denkenden Mannes *hüstel* siehst Du auf Deinen Hochzeitsfotos aber wirklich exakt nicht zu dünn und nicht zu dick aus, deshalb ignorieren wir das Kastanienmännchenstatement und gehen von ersterem als Arbeitshypothese aus.
Soweit ich mich erinnern kann, sah Zitro bei unserer letzten Begegnung auch nicht wahnsinnis voluminös aus, was zusammen mit dem ungenauen Wert für b also durchaus auf einen meßtechnischen Ausreißer hindeuten kann. B_zitro ist daher vielleicht deutlich näher an den anderen.
Interessant ist deshalb jetzt insbesondere, daß alle b eng beieinanderliegen und trotzdem schon große Unterschiede in der Wahrnehmung da sind. Besonders fällt dabei auf, daß bei sine und Para eine Diskrepanz in der Wahrnehmung da ist, die sich im Bauchquotienten so nicht unbedingt widerspiegelt.
Daraus folgen mehrere Dinge:
(1) Trotz einheitlicher Meßverfahren ist das Aussehen immer noch eine primär subjektiv bewertete Größe, die sich nicht vollständig objektiv quantifizieren läßt. Wie auch. Das ist also nicht weiter überraschend.
(2) Der Bauchquotient scheint kein optimales Maß zu sein, da eine nur geringe Veränderung schon eine große Wahrnehmungsverschiebung bewirkt. Vermutung: Der Zusammenhang zwischen Körpergröße und Bauchumfang ist vielleicht nicht linear, sondern quadratisch. Das ist relativ plausibel: Der Mensch ist angenähert ein Zylinder. Um die Körpergröße zu verändern, ist Wachstum in einer Dimension erforderlich.
Um den Bauchumfang zu verändern, ist Wachstum in zwei Dimensionen erforderlich. Eigentlich reden wir dann von der Fläche des Bauchquerschnittes, und die hängt natürlich quadratisch vom Radius ab.
So gesehen ist unser hier definiertes b nur eine lineare Annäherung an einen Zusammenhang höherer Ordnung und damit nur in einem begrenzten Bereich aussagekräftig. Wenn wir diesen Bereich verlassen, verliert b seine Bedeutung.
Insbesondere sollte man vielleicht deshalb den Bauch_umfang_ nicht überbewerten.
(3) Wir haben vier verschiedene Leute mit völlig unterschiedlichen Maßen und (schenkt man den Gerüchten, daß ich eine Dame wäre, verdientermaßen keinen Glauben) verschiedenen Geschlechtern und bekommen doch so einheitliche Zahlen für b, daß die Vermutung naheliegt, daß unsere Definitionen von "dick" und "dünn" völlig kleinkariert sind, da wir uns praktisch alle innerhalb der selben Klasse von Bauchquotienten befinden.
Insbesondere die letzte Aussage finde ich sehr tröstlich, denn sie zeigt, daß wir unserem Bauchumfang vielleicht nicht sooo viel Bedeutung zumessen sollten (siehe (2)).

Fazit: Ich denke, besonders die letzten beiden Punkte führen uns auf die richtige Spur, nämlich, daß wir einen quadratischen Zusammenhang zwischen Körperquerschnitt und Körperlänge haben. Das ist aber Thema für eine gesonderte Abhandlung, zu der ich gerade keine Lust habe.

So, nun dürft ihr mich schlagen, aber sine hat schon Erstprügelrechte angemeldet, also schön anstellen.

von Deep_Thought am 22.5.: Foto-Outing? Ok, Ihr habt es so gewollt!



Ehrenwort, ich schlage meine Freundin nicht, ich habe mir nur gerade die Finger verbrannt. *pust*

ist ja wieder alles doll hier!

hallöchen...

ich find die fotos auch schön! ICH!!! dabei mag ich hochzeiten doch ÜBERHAUPT NICHT (man denke sich vieeeeele ausrufezeichen dazu und ein fußstampfen, dass dann aber irgendwie nicht überzeugend wirkt).

du siehst glücklich aus, para, und die beine find ich auch enorm, dabei dachte ich, frauen interessieren mich nicht *gacker*

aus meinem joggen, mit dem ich meine einst vergleichbar schönen beine wieder zum leben erwecken wollte, wurde leider gestern MAL WIEDER nichts, aber danke @zitrönchen für deinen beistand, wo ein wille ist, ist auch ein weg.

tja

und ICH HABE @RABE NICHT VERGESSEN *gg* und mir von meinem geburtstagsgeld, was mir meine mama geschenkt hat, einen fahrradhelm gekauft.

weil ich die fotos so toll finde, springe ich mal über meinen schatten und stelle ein... jaha... ein....

^^

foto ein!

*applaus applaus*

mein gott, ich frage mich gerade, ob der bann, eine juristin zu sein, mich etwas verschroben werden lassen hatte. auf meiner webseite von meinem schreibservice ist ja auch ein foto von mir drauf, aber noch ein professionelles foto (also ein foto, bei dem man denkt *huch wer ist das denn*), also irgendwie kein echter unterschied zu meiner kanzlei-site, die ich früher hatte. ABER ich bin völlig unschüchtern, mit meiner webseite "hausieren" zu gehen. eigentlich in jedem gespräch schreibe ich die url auf, endlich endlich gehe ich dem gespräch über meine arbeit nicht mehr aus dem weg. im gegenteil, ich bin stolz. ich finde, mit meiner webseite kann ich mich zeigen, DAS gefällt mir, so ist es so, wie ich es mag.

*brabbelt über die webseite*

so

nachdem nun alle vergessen haben, was ich eigentlich vorhatte, hier nun ein foto und ihr dürft euch überlegen, zu welcher textstelle dieses postings das passt:



*grins*

und gruß!

s.

p.s.: achso, mit der erwähnung des stichwortes "kaffee" ging es mir genauso wie dir, @isabel. hab meinen kaffee jetzt aber schon genossen und stremme nun meinen helm auf, um mein fucking-hell-englisch-buch in der bibliothek verlängern zu lassen, weil ich dummerweise noch nicht reingeschaut habe bisher. hach ich komm mir vor wie darth vaider mit dem helm... *komisch dabei hasse ich star wars* *gnihihi* und *händereib*

von Isabel am 22.5.: Kaffeepause ...

Eben sitz ich so verkrampft über einer Abrechnung, dass ich fast vergessen hätte, Kaffee zu kochen … danke für den Hinweis auf das Päuschen!

Liebe @para: darf ich hier meine herzlichsten Glückwünsche posten: diese Fotos, sie wirken – auch auf den, der weder euch, noch Hintergründe, noch Details genau kennt – bezaubernd, schön, so „stimmig“, als ob es immer schon so gewesen wäre, als ob es gar nicht anders möglich wäre, dass es so ist, wie auf dem Bild.

Von mir die besten Wünsche für eine schöne gemeinsame Zeit voller Aufmerksamkeit und Fürsorge.

Liebe Grüße! von
Isabel

von Zitro am 22.5.: Und weil's so schön war...


...gleich noch eins >

von Zitro am 22.5.: Hier kommt die Braut



Darf ich vorstellen? @Para vor und nach der Trauung. Fotos bloggen ist gar nicht schwierig - wieder was gelernt.

Wow, diese Beine! Da kann man glatt neidisch werden.


Sine, ich habe diesen Onlinetest jetzt auch gemacht. Hatte den schon mal vor 2,5 Jahren im Fitness-Studio. Damals mit dem Ergebnis, dass mein bilogisches Alter 5-8 Jahre unter dem tatsächlichen läge. Heute war s dann nur noch ein halbes Jahr Unterschied - und irgendwie muss das stimmen. Immerhin siezt mich inzwischen auch die letzte Verkäuferinnen-Tussi, dabei ist es noch gar nicht lange her, dass ich mit "Suchst du was Bestimmtes?" begrüßt wurde.

Bauchumfang reduzieren erscheint mir ein machbares Ziel für uns beide (habe die magischen 90 cm auch fast erreicht) und wird daher in Angriff genommen. Bevor das eine virtuelle Weightwatchers-Gruppensitzung wird, hör ich lieber auf und koche mir noch einen Kaffee.

von Isabel am 22.5.: Das In-Frage-Stellen als Übungsaufgabe

Einen schönen Montag Mittag wünsche ich – was immer ihr gerade macht und wo immer ihr auch seid – denn vor meinem geistigen Auge sitzt ihr da vor mir auf diesem Sofa in diesem virtuellen Wohnzimmer.

Es ist Mittagspause, die ich am liebsten in dem kleinen Park vis-a-vis meines Büros verbringe, und Sozialstudien anstelle :-)
oder einfach nur meinen Gedanken nachhänge. Ein bisschen den Kopf lüften, bevor der Arbeitstag weitergeht.

So denke ich auch gern darüber nach, welche Gedanken und Schlussfolgerungen meine Erlebnisse bei euch auslösen und bedanke mich für das Feedback, ein überlegtes, interessantes, anspruchsvolles, das mir das Gefühl gibt, hier richtig zu sein und darüber freue ich mich sehr.

Ob man die letzten Themen, also Sondermüllträume mit schwebenden Zuständen, Abgrenzungsversuchen und Mutterärger verbinden kann? Ja, durchaus. Meine ich.

Denn wenn du, liebe @sine von deiner Scheuklappenproblematik erzählst, bei der du andere auch ausgrenzt, und du, liebe @para davon berichtest, seit geraumer Zeit damit beschäftigt zu sein, das Leben auszumisten,

dann sehe ich da schon Zusammenhänge zu den Träumen.

Zum Ausgrenzen und Ausmisten – das anfänglich als eine negativ besetzte Metapher verstanden werden könnte – fällt mir noch ein, wie wichtig und richtig und wertvoll es ist, um seinem Leben mehr Qualität und auch mehr Authentizität zu verleihen.
Dazu kann es auch gehören, dass man sich von Menschen und Dingen löst, die einem schon das ganze Leben begleiten.
Dazu kann es auch gehören, dass man sich manchmal unter Qualen löst, weil man es noch nicht sieht, dass es dann besser und wertvoller wird – das eigene Dasein.

Ja, so denk ich heute, ich, die große Zusammenfasserin … *gg*

Was das Schweben und das Fliegen, das Landen und das Schreien (der anderen) angeht und wenn wir von unsanften Landeanflügen berichten, bin ich schon etwas erstaunt gewesen beim Lesen.
Erstaunt über mich selbst, dass ich das SO noch nie gesehen habe!

Warum eigentlich landen? Ja, warum eigentlich?
Was weiß ich? (Weiß ich eigentlich überhaupt etwas?)

Dieser Landanflug, von dem ich erzählte, war hart und steinig und zu einer Zeit, als ich eventuell, vielleicht, möglicherweise gar nicht zum Landen bereit war? @dt?

Hmm …

So betrachtet wäre es möglich, dass ich einfach die erste halbwegs brauchbare Piste aussuchte, um runterzukommen, weil ich dachte, es müsste so sein, ich muss wieder landen, es gibt keine Alternative, alle, die schreien, hätten Recht – weil es so viele waren, weil sie in der Überzahl waren, weil ihr Schreien so verunsichert, weil gegen den Strom schwimmen – oder hier fliegen – so mühsam und fremd und ganz und gar unmöglich scheint, dass es nicht zeitgerecht in den Sinn komm(en darf)t …..?

Was würde also passieren, wenn man es drauf ankommen lässt? Die Runde weiterzieht und weiter und weiter und Freude hat auf seinem Weg, die Gedanken überall nur nicht bei der Landung sind und die Schreier belächelt, sie nicht ernst nimmt, sie nicht an sich heranlässt und es nicht zulässt, dass sie Macht haben über das Wohlbefinden, nicht kränken und nicht verletzen können?

Aber man hat doch keinen Boden unter den Füßen.
Kann man so weitermachen, was passiert dann?

Es ist doch ein Unterschied, ob man den Flug frei gewählt hat – also abgehoben hat – oder ob man unfreiwillig den Boden unter den Füßen verloren hat – also gestoßen wurde.
Und jetzt hinuntersegelt und sich fürchtet – vor allem: vor dem Flug, dem Schwebezustand, vor den Unsicherheiten, was da noch kommt, und vor der Landung, die unweigerlich ist.

Ist sie das?

Was ist, wenn man NIE landet? Diese Frage stellte ich mir noch nie. Ich hätte sie nie in Frage gestellt, viel zu einseitig denkt das naturwissenschaftlich geschulte Gehirn:
Die Landung erfolgt zwangsweise, gemäß den Gesetzen des freien Falls. Haben wir doch einmal gelernt. Haben wir das je in Frage gestellt?

Daher also – so glaubt man fest – fällt man jetzt, weil man noch nicht fliegen kann, und auch wenn man einen Meter vor der Landung noch denken könnte „Bisher ist alles gut gegangen“, ist der Aufprall nicht zu verhindern.

Oder doch?

Und jetzt frage ich mich, ob ich überhaupt schon tatsächlich zur Gänze und unwiderruflich Boden habe und was ich aus meinem Flug gelernt hätte.
Denn wenn es so wäre, dann hätte ich doch auch meinen Platz schon gefunden.
Und es gäbe kein Schweben mehr.
Gäbe es dann auch keine Zweifel und keine Verunsicherung mehr?

Solche und ähnlich verwirrende Fragen stelle ich mir auf Parkbänkchen.

:-)

21 Mai 2006

von Deep_Thought am 21.5.: Landung warum?

Ach Süße, warum muß man überhaupt landen? So wie ich es verstehe, ist Dein Flug Deine Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung. Bis Du abheben konntest, hat Dich alles an die Erde gefesselt.
Ich finde, eine Landung legt man nur hin, um kurz aufzutanken, und weil man es selber will. Nicht aber, weil von unten laut der Her Selbstzweifel oder irgendein Dich kontrollieren wollender Vollpfosten laut schreit: "Komm jetzt endlich runter, Du warst lange genug da oben!"
Immerhin können diese ganzen Schreihälse nur genau das: Schreien. Fliegen können sie nicht. Also darf man sie ruhig ignorieren, weit weg fliegen und an einem Ort niederschweben, den man selbst ausgewählt hat, wo man sich wohlfühlt und wo vor allem die Schreihälse nicht hinkommen.
Deshalb die Frage: Warum überhaupt landen? @Isabel klingt ja auch nicht besonders glücklich über den Landeanflug.
Für die Menschheit, die schon immer neidisch auf die Vögel geschielt hat, ist Fliegen doch der Inbegriff der Freiheit. Also ist Freisein und Fliegen doch wünschenswert, und eine Landung nur sinnvoll, wenn sie die Freiheit nicht einschränkt.
Ach, Dein Smilie drückt das alles so toll aus, finde ich:

fliegen und landen

hallo isabel

Es gab eine Zeit, da war ich gezwungen, mich völlig neu zu orientieren. Und so beneidenswert es klingen mag für den Nicht-Betroffenen, noch mal ganz von vorne anfangen zu dürfen und dennoch nicht unerfahren dabei zu sein, so ist es doch – für den Betroffenen – ein Drahtseilakt, ein Marathon im Schwimmen, eine Erstlingsflug ganz ohne Hilfe.

Der Landeanflug war ein Leben auf Sparflamme, ich existierte nur noch, mechanisch, wunschlos, nur von einem Tag zum anderen schleppend in der Hoffnung den Tag zu überleben, es wäre ein ganz handfeste Depression daraus geworden – vermute ich – wenn es nicht geschehen wäre, dass ich durch den neuen Job in eine Gesellschaft gekommen bin, die ich in ihrer Besonderheit bislang noch nicht kannte.


oh weh es ist zwar heroisch, wenn man etwas wagt, aber deine beschreibung zeigt die anstrengung, die damit verbunden ist und ggf. auch, dass es etwas "kostet", und sei es die vergangenheit.

deine erzählung erinnert mich stark an @matilda's situation.

ich frage mich, ob ich nicht auch schon sehr viele male "geflogen" bin. mir schwebt aber EIGENTLICH ein anderes bild vor:

ich wähne mich weiterhin im flug. ich bin einst, als ich im lk-forum mit mir selbst beschäftigt war *erinner*, "gesprungen" um frei zu sein. ich wollte frei sein von meinen vielen "gewichten", die ich mir selbst an meine füße und an mein herz gehängt hatte und auch frei sein ZU etwas. ich wollte, dass sich etwas ändert, und - so ähnlich wie du es gesagt hast, @isabel - die zukunft sollte ungewiss sein.

für mich aber war und ist (!) das große kunststück, nichts mehr zu tun "um zu". damit meine ich, auch der flug an sich sollte keine angelegenheit sein, die ich NICHT wollte, sondern der flug selbst war die zukunft.

vielleicht bin ich in diesem sinne noch nicht am boden angekommen bei meinem numehr *ähm nachdenk* schon über 1 jahr währendem flug.

ich hatte einige befürworter, die mich unterstützt haben darin, alles (!) zu tun, was mir beliebte, wenn ich bloß meinen herrn selbstzweifel endlich loswerden würde. der eine war mein psychotherapeut, der immer nur zu lächeln anfing, wenn ich sagte, dass ich aber WIRKLICH NICHT WISSE, wohin das alles führen würde dann und dass ich ehrlich gesagt die ahnung hätte, als napoleon-verschnitt mein restliches leben zu fristen und mich dem größenwahn zu verschreiben...

weitere befürworter waren meine freundin, später monsieur. indirekte befürworter treffe ich immer noch, alle sind erfreut, dass ich "funktioniere", und zwar in einem angenehmen sinne: ich darf mein ding machen. diese menschen, die mir jetzt zustimmung oder sonst irgendwie etwas beflügelndes geben, segnen in meinen augen meine entwicklung im nachhinein mit ab.

tjach

also es kann gut sein, dass ich naiv bin und auch mal langsam mit dem landen beginnen sollte.

*herr selbstzweifel kommt mit klobigen schritten wieder angerannt und will seinen platz einnehmen*

kurze aufzählung, wann ich in letzter zeit gedacht habe, dass es schon komisch ist, dass ich den "ganzen weg" gehe, nur das ziel mag ich nicht erreichen:

- scheuklappenproblematik: alles richte ich mir angenehm und bereichernd ein, aber ich grenze auch aus und könnte behaupten, meine welt ist ein mikrokosmos geworden.
- job: mein schreibbüro ist am start, aber ich trödele das bedrucken meiner flyer hinaus und habe keinen fitzel werbung gemacht.
- job: mein schreibbüro ist am start (dito) und ich habe diese sehr nette und irgendwie scheinbar zugängliche, interessante und irgendwie in meiner wahrnehmung als möglicher wichtiger pol in meiner selbständigkeit scheinenden dozentin kennengelernt, die den kurs "office management" geleitet hat. ich habe ihr schon gesagt, dass ich sie bestimmt anmaile, weil ich den einen titel von dem buch haben möchte, das sie uns empfohlen hat. der titel fehlt im skript, alles schön, ich kann also mailen. und mit der e-mail möchte ich zugleich ein "gespräch" anknüpfen, sie fragen, wie sie zurechtkommt und ob ich nicht auch beraterin werden kann wie sie und überhaupt, wie man eigentlich an geld rankommt im bürobusiness, sie ist doch auch so etwas wie eine "externe", die immer nur mal hineinschnuppert. aber... ich trau mich nicht!
- job: ich wollte zum 1. april bewerbungen schreiben bis der arzt kommt, aber jetzt ist der mai fast um und ich habe mich pünktlich ab dem 1. april um das bewerben zu drücken begonnen (wohingegen ich VOR dem termin schon bewerbungen gestartet hatte... hm).
- sport: *ohne worte* oder na gut, ein link zu einem online-test, den ich gestern gemacht habe und wo ich meinen bauchumfang messen sollte. ich habe mehr als 90 cm bauchumfang und meine neueste idee ist, den bauchumfang zu kontrollieren und kleiner zu bekommen.

hm hm...

*denk*

ach leutz, ich denke, jedem das seine. ich flieg noch ne runde weiter!

*gg*

*verlässt den platz vorm compi und geht joggen*

bis bald

gruß

sine

p.s.: sorry wegen der layout-veränderungen, ich bin einfach jemand, der dauernd was verändert. im real life rücke ich meine wohnungseinrichtung mal so mal anders hin, und webseiten sind vor mir offensichtlich ebenfalls nicht sicher. mein eigentliches bemühen geht in hinblick auf letzteres dahin, die lesbarkeit zu erhöhen. ich kann (und will) aber nicht die kursivschrift bei den posts, die nicht von mir geschrieben wurden, revidieren. als ersten versuch habe ich arial eingestellt, weil times new roman zwar schön ausschaut, aber auf einer webseite irgendwie leider schmuddelig wirkt (find icke).

naja also sorry ;-)

20 Mai 2006

von Isabel am 20.5.: Über Entsorgung und paradiesische Zustände

Ganz unabhängig von den (parallelen) Erkenntnissen zur Traumtheorie als Entsorgungstheorie, fiel mir noch C G Jung ein, der sich damit beschäftigte. Es ist also wissenschaftlich begründet, was hier steht! (falls eine wissenschaftliche Untermauerung einen beruhigenden Effekt haben kann? @para …)

Mir gefällt diese Theorie sehr gut (mit Freud, dem alten Chauvinisten, kann ich nichts anfangen) und sie scheint mir so schlüssig: das Gerümpel, das sich ansammelt und dem tagsüber wachen Geist zu banal erscheint, um sich damit zu beschäftigen – um es so im wachen Zustand zu entsorgen – wird nachts entsorgt, und alles gleichzeitig, daher das wilde Durcheinander.

So auch die Entsorgung der Exen (da mal ein Finger, dort ein Haar … *gg*), weil im Traum alles möglich und alles erlaubt ist und man sich richtig baden kann in diesen anarchischen Zuständen! Ich find’s toll ;-)

Und versuche von ungesteuerten und unsteuerbaren Zuständen einen Schwenk zu den (sehr steuerbaren) Tagträumen hin zu einer Realität, die manchmal Zustände und Erlebnisse bringt, die man sich nicht einmal in IRGENDEINEM Traum gewünscht, erhofft, ersehnt hätte und damit

zu sinchens Geschichte.

und auf den Eso-Tanten-Ausdruck, und auf Feingefühl und der Gabe, Assoziationen zu bilden und auf die Frage, ob es das Paradies denn gibt.

denn @sine: du hast schon einen Punkt bei mir getroffen. Über Melancholie und ihre Ursachen ließen sich noch mehrere Seiten füllen – das vll ein anderes Mal, sonst ufert das jetzt zu sehr aus –

doch wenn die Überlegungen über Sicherheit und Scheuklappen bis hin zu dem Versuch, mit dem Herzen zu sehen, gehen, und noch weiter bis zur Neuentdeckung von Qualitäten, die jede Erfahrung in Frage stellen und vorbei an den verpassten Gelegenheiten, wie bei deiner Kundin

kann mir noch jemand folgen – sry für das Durcheinander – ich komme auf den Punkt:

dann glaube ich zu wissen, warum ich das Glück als solches als etwas Seltenes und Wunderbares und so Unglaubliches erlebe, wie an den letzten Tagen:

denn, das wage ich zu behaupten, ich habe es gesehen, ich durfte es kennen lernen. Das Glück, das Paradies, egal, wie man es nennen will. Es zeigte sich nur kurz, so im Vorübergehen, als wenn man durch Zufall und nichts weiter ahnend ein Loch im Zaun zu einem geheimen Garten entdecken würde, den jeder sucht, den aber niemand findet (und wenn, dann hält er es geheim) und der zum Mythos wurde.

Es gab eine Zeit, da war ich gezwungen, mich völlig neu zu orientieren. Und so beneidenswert es klingen mag für den Nicht-Betroffenen, noch mal ganz von vorne anfangen zu dürfen und dennoch nicht unerfahren dabei zu sein, so ist es doch – für den Betroffenen – ein Drahtseilakt, ein Marathon im Schwimmen, eine Erstlingsflug ganz ohne Hilfe.

Der Landeanflug war ein Leben auf Sparflamme, ich existierte nur noch, mechanisch, wunschlos, nur von einem Tag zum anderen schleppend in der Hoffnung den Tag zu überleben, es wäre ein ganz handfeste Depression daraus geworden – vermute ich – wenn es nicht geschehen wäre, dass ich durch den neuen Job in eine Gesellschaft gekommen bin, die ich in ihrer Besonderheit bislang noch nicht kannte.

Das war mein großes Glück und es ist nicht übertrieben zu sagen, es war meine Rettung, ganz offensichtlich sollte ich gerettet werden, selbst war ich dazu nicht mehr imstande.

Doch diese Gesellschaft war nicht von Dauer – nach getaner Arbeit zerstreute sich die Gruppe in alle Richtungen. Eine Zeit lang hält man noch Kontakt, bis er immer weniger wird und sich schließlich, da es keine gemeinsamen Projekte mehr gibt, ebenso zerstreut.

Oder auch nicht, wenn man daran festhält. Aber die Qualität ändert sich, und auch das Glück. Es ist nicht festzuhalten, es kommt nur dann, wenn man es am wenigsten erwartet und schwindet schnell, wenn es erzwungen werden will.

Wie die Liebe?

Dieser besondere Tag gestern ging noch weiter:

Am Bahnhof drückte mir eine Mutter ihr Baby in die Hand. Ein blondgelocktes Mädchen im rosa Jäckchen, vll vier oder fünf Monate alt.
Sie hetzte hinter dem Zweijährigen her, der sich flink und gefährlich nah den Schienen zubewegte.

Also stand ich da, das Baby auf dem Arm, es sah mich interessiert an. Es hatte alte Augen. Kennt ihr das? Wenn kleine Kinder schon so schauen, als hätten sie so viel gesehen, es ist ganz seltsam zu betrachten.

Da erinnerte ich mich an eine Freundin (die ich auch schon ewig nicht mehr sah, ich sollte wirklich mehr an meinen Kontakten arbeiten), die mir erklärte, wie einfach und einleuchtend und logisch es doch ist, dass Seelen wandern.

Zuviel Eso?

Sie fragte mich, als ich kritisch fragte, wo hier die Logik sei, wie es denn sonst sein könnte, dass manche Menschen schon so abgeklärt und talentiert auf die Welt kommen können, ohne dass die Eltern diese Talente hätten oder sie überhaupt zur Kenntnis nehmen bei dem Kind?

Bei manchen zeige sich auch großes Talent, ohne das es gezielt gefördert werden musste, und andere wären doch so neu und unbedarft.

Darauf hatte ich dann auch keine Antwort.

Hier ein >cut< - muss das jetzt mal ordnen …

Und grüße auch ganz lieb *knuddel*

renard

einer geht noch... nochmal ein kleine zitat zum thema "glück":

Wenn jemand sagt: Ich bin glücklich, so meint er damit ganz einfach: Ich habe zwar Ärger, aber der lässt mich kalt.

Jules Renard

19 Mai 2006

erzählen oder nicht

naja, das problem, dass man nicht weiß, ob sich was entscheidendes ändert, wenn man "etwas" erzähle oder nicht, kenne ich. ja, auch ich kenne das problem, ich, die hier blogge und erzähle und mein freund liest (hey, und schreibt! *knutsch*) mit. ich, die kleine seelenstripperin etc. pp.

warum? weil ich mein gegenüber NIE so kennen kann, dass ich weiß, wo seine grenzen liegen.

para wrote:

Ich kann mit Monsieur über wirklich alles reden. Wir pupsen sogar gemeinsam. Aber ich scheue mich davor, ihm von dem Traum zu erzählen. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich damit etwas kaputt mache, ihn verletze. Wenn ich es ihm aber nicht erzähle, habe ich das Gefühl, ihn zu verraten. Ich kenne ihn wirklich gut, aber ich weiss überhaupt nicht, wie er darauf reagieren würde, wie es dann innen in ihm aussieht. Ich denke, ich werde es ihm nicht erzählen.


hm

ich schließe mich euren statements an, dem deinigen, para, und auch dem deinigen, dt.

nicht, weil ich selbst mich schützen möchte vor irgendwas. ich denke, ich ziehe meine grenzen schon. natürlich ist es schwer, die grenzen noch zu ziehen, wenn schon jemand mit höchstgeschwindigkeit und fetten panzern weit über meine inneren grenzen hinausgeschossen ist. aber das würde monsieur kaum machen.

generell glaube ich, dass die wahrscheinlichkeit, dass jemand meilenweit grenzen bei mir übertritt, gering. früher war das anders, dauernd wurden meine grenzen übertreten. aber ich war auch extrem dünnhäutig!

und zu schüchtern, zu feige (darf man sogar sagen), um für mich selbst und für meine grenzen einzutreten.

ich habe früher immer gehofft, dass ich niemandem sagen muss, dass mir etwas etwas ausmacht. ich hoffte früher immer, dass man mir mein unwohlsein ansehen könnte, dass man es "nicht so gemeint" hätte, ich dachte alles mögliche.

aber die einfache regel, dass mir keiner ins herz schauen kann und ich schon sagen muss, was bei mir phase ist, diese regel hatte ich früher missachtet.

also immer raus mit der sprache

andererseits muss ich zugeben, dass mich die ex nicht interessiert. das, was mich an den problemen bei dir, dt, interessiert, ist, was EIGENTLICH dahinter gestanden hat. wieso sie dieses stück auf dir hat spielen können. wieso du mitgesummt hast bei einer melodie, die du dir weder ausgedacht hast noch dir gefiel.

*ich nur wieder mit den musik-vergleichen*

tja

aber normalerweise bin ich selbst in der anderen position. ich erzähäle nicht alles, und zwar deshalb, weil ich denke, man legt sein leben und seine verantwortlichkeit für sich selbst nicht wie ein kleidungsstück am eingang zu einer beziehung ab. nein, man tritt ein und es gibt dinge, die sind so ähnlich wie höflichkeit.

zwar kann alles, was man nicht sagt, auch für missverständnisse sorgen. aber was man zu viel sagt, kann man nicht mehr zurücknehmen.

so lange wir kein mitteilungsbedürfnis haben - wobei das sich-wundern, dass man etwas NICHT erzählen "darf", für mich nicht als "mitteilungsbedürfnis" gilt - , ist es schon o.k. so.

einer der gründe, weshalb ich dagegen bin, monsieur's freunde zu "meinen" freunden zu machen, ist genau dieser: dass ich auch noch mit jemand über dinge sprechen können möchte, die ich in meiner beziehung nicht betonen möchte. und monsieur - du dt - sollst diese freiheit auch haben.

ich glaube nicht, dass man daraus schlussfolgern kann, dass "ein bißchen geheimnis" einem gut tut. also mir geben meine geheimnisse nichts. *schulternzuck*

aber ich mag monsieur nicht zum laien-therapeuten stanzen, ich mag monsieur nicht mit "frauen-themen" vollquatschen, ich mag monsieur nicht über männer-ärsche fragen und ich möchte einfach einen kleinen respekt zeigen, dass ich nicht jeden glibber, der letzten endes geeignet sein könnte, die einmaligkeit unserer gefühle und unserer beziehung in frage zu stellen, herauszulassen.

ja, para, du stellst mit den themen deiner träume fragen. ob wir recht haben damit, dass du diese fragestellungen durch das träumen "entsorgst", wissen wir natürlich nicht 100%ig. ich kann mir schon denken, dass das paradox - frisch verheiratet aber träumt von exen - dich irritiert. na und, para.

ich denke, ein bißchen irritation ist teil des spiels. und so lange wir noch ein bissle spielerisch - und sei es auch sehr frei, also frei bis hin zur unverständlichkeit - in gedanken sind, so lange ist das schöne, was wir denken, AUCH da.

ich habe immer eine fragestellung: ich frage mich immer, ob es das paradies geben könnte ohne die sorgen, die nöte und die schlechtigkeiten in uns. diese frage ist noch nicht geklärt in mir. also ob es das paradies gibt, ist übrigens ebenfalls noch ungeklärt... *grins*

aber ich vermute, dass es einen zusammenhang gibt zwischen den zweifeln, den ängsten und dem glück. es mag gut und gerne so sein, dass es kein gutes gefühl gibt, ohne dass wir ein "gegengefühl" dafür kennengelernt haben. vielleicht so ähnlich, wie dass uns kein gericht wirklich lecker schmeckt, wenn es nicht gesalzen ist.

wenn es sich allerdings wie mit dem salz in unserer "lebenssuppe" verhält, dann wissen wir auch, dass es nicht erstrebenswert ist, zu viel salz zu verwenden.

:-)

ach lass dich bloß nicht ängstigen von deinen träumen, para. ich habe meine hunde-alpträume schon im laufe des tages als unterhaltsames comic in meinen gedanken stilisiert und finde es mittlerweile ganz gut, dass ich nicht nur die bedächtige seite in mir habe, die immer so lange die dinge ernst nimmt und darüber nachdenkt, bis ein annehmbares, möglichst schönes ergebnis meiner gedanken geboren ist. nö. ich mag auch mal einen traum haben, in dem ich einen kleinen hund das rückgrat breche.

ich fürchte mich natürlich davor, dass mein traum aus irgendeiner psychologischen sicht als irgendwas perverses gedeutet wird. so what. selbst wenn. lass uns darüber lachen, lass es einen traum bleiben.

gruß

sine

*schon nahe am träumen vor müdigkeit*

von Deep_Thought am 19.5.: Merkwürdige Träume und die Unlust, dem Partner davon zu erzählen

Einen wunderschönen guten Abend, die Damen!

@Para:
Dieses Problem mit den Träumen kenne ich ziemlich gut. Bei mir ist es die Ex, die da gerne mal drin herumspukt und zu meinem Entsetzen tatsächlich noch mehr oder weniger starke Aufmerksamkeit bekommt. Auch ich scheue mich, S. davon zu erzählen. Einerseits ist es mir unangenehm, aber andererseits bin ich auch zu dem Schluß gekommen, daß ich sie damit nicht zu belästigen brauche. Ich zitiere mich mal selbst in einem meiner lichteren Momente im LK-Forum:

> > Zitat:
> > Original von sine
mein freund meint, dass träume wohl auch dinge, die eben gerade KEINE große rolle mehr im leben spielen, abarbeiten. das gedächtnis wird also geleert beim träumen. das finde ich eine sehr interessante sichtweise! < <

> He, diese Theorie kenne ich auch! Das kommt aus der Neuroinformatik:
Der Hintergrund ist, daß das Gedächtnis nicht unbegrenzt leistungsfähig ist und beim Lernen von Daten (also dem Einprägen von Erlebtem ins Langzeitgedächtnis) diese Daten oder Erlebnisse durch Veränderungen der synaptischen Gewichte als "Zustände" des Gesamtsystems gespeichert werden. Es kann dabei zu Überlagerungen und sogenannten "Hybridzuständen" kommen, was in den Eigenschaften des zugrundeliegenden Lernalgorithmus (hier: Hebb'sches Lernen) begründet ist.
Beispiel: Ich habe gestern einen Film mit einem roten Drachen gesehen und bin heute mit dem Fahrrad durch Berlin gefahren. Daraus könnte dann der Hypbridzustand werden, daß ich mit einem roten Drachen durch Berlin geflogen bin.
Um solche unerwünschten Zustände eines Assoziativspeichers (nichts anderes ist unser Gehirn) zu verhindern, gibt es nach der Lernphase auch eine "Ent-Lernphase" oder kurz Traumphase. Dabei wird das Hebb'sche Lernen umgekehrt und die Hybridzustände systematisch und gezielt "vergessen".
Naja, und beim Träumen sieht man sozusagen diese Hybridzustände, während sie ins Nirvana verschifft werden. Das würde zum Beispiel erklären, warum Träume so oft in einer Art Märchenwelt spielen, wo viel Unmögliches geschieht, aber trotzdem sehr oft eine starke Verbindung zu unserer Person besteht. Außerdem erklärt es sehr gut, warum wir Menschen trotz der strukturellen Unzulänglichkeiten eines Assoziativspeichers als Gedächtnis noch nicht völlig bekloppt in der Birne geworden sind.
Andererseits, wenn ich genauer darüber nachdenke...

Nun, das alles ist natürlich nur eine Theorie, die aber immerhin doch relativ plausibel klingt und von einigen Fakten gestützt wird. Ich persönlich finde diese Sichtweise ganz hervorragend, denn dann muß ich mir nicht ins Hemd machen, daß ein mir unangenehmer Traum etwa irgendeinen unterbewußten Willen von mir zeigt, sondern das ist nur die Entsorgung unerwünschten Gedankenmülls. <

Naja, und für mich ist das vor allem Gedankenmüll, der da entsorgt wird. Manches von diesem Müll steckt wohl ziemlich tief, so daß es auch erst nach langer Zeit unter den anderen Dreckschichten zum Vorschein kommt.
Ich war mit meiner Ex über zehn Jahre zusammen, und es erscheint mir plausibel, daß sich in dieser langen Zeit auch sehr viel angesammelt hat, was entsorgt werden muß.
Wenn ich genauer darüber nachdenke, dann thematisieren diese Alpträume (und das sind sie) die immer wieder gleichen Forderungen der Ex: Ich solle ihr mehr Aufmerksamkeit geben, ich solle dies tun, ich solle jenes tun, auf mich sei kein Verlaß, ich würde sie nicht verstehen, blah blah blah blah.
Und ganz folgerichtig träume ich dann so einen Scheiß, wo sie irgendetwas durchgeknalltes von mir verlangt und ich das auch hingebungsvoll und pflichtbewußt mache und dabei aber irgendwie mich nicht wohlfühle. Kurz darauf wache ich auf und bekomme erstmal einen gehörigen Schreck, wie ich denn meine Süße mit meiner Ex so furchtbar hintergehen könnte.
Genau das wird vieleicht auch bei Dir der Grund sein, Para, daß Du Deinem Monsieur nicht von den Träumen erzählen magst.
Aber ich hintergehe niemanden, da ich in dem Traum keine Kontrolle habe, sondern eher entsetzt danebenstehe und mich der Ex zu Diensten zeigen sehe. Aus freien Stücken täte ich das niemals.
Ich glaube auch nicht, daß sich da ein unterbewußter Wunsch von mir artikuliert, denn der müßte auch sonst irgendwie in meinem Leben auftauchen. Tut er aber nicht.
Daher denke ich, daß die Müllentsorgungstheorie nach wie vor die zutreffendste Erklärung für diese Art Alpträume ist, und daß mir und Dir diese Träume nicht peinlich sein müssen.
Herrje, wenn Du sogar mit Deinem Freund pupsen kannst, dann bist Du weiter als ich, denn ich bekomme immer Schimpfe dafür. :-)

kein zweifel und scheuklappen

huhu!

@isabel wrote:

Es ist seltsam zu beobachten, was es auslöst, freundlich behandelt zu werden. Es gibt für mich für den Moment kein böses Wort und keinen einzigen negativen Gedanken, keine Sorgen und keinen Zweifel.


hm hm!

*nick*

das ist wahr.

es gibt allerdings in deinen worten etwas, was mich beunruhigt. nämlich, dass du das schöne als ausnahme empfindest.

haha, natürlich KANN man nur das empfinden, was nunmal so ist. also ich appelliere sicherlich nicht an dich, jetzt mal hopphopp irgendwie mehr schön zu finden oder so!

aber ich spüre, dass du im inneren eine traurigkeit zu haben scheinst. also ich weiß es nicht, ob es stimmt, aber während du die "frohe" saite in dir erklingen hörst und uns daran teilhaben lässt, brummt das ganze "organ" ein bissle mit und das "organ" *gg oder wie soll ich sagen...* klingt etwas "bassig".

naja

ich hoffe, es passt zu deinem thema, jedenfalls habe ich einiges zu erzählen, und ich persönlich sehe DURCHAUS eine verbindung zu deinen worten (vom inhaltlichen her):

ich gehe seit mehrere wochen zu meiner ersten und bisher einzigen kundin meines schreibbüros. sie zahlt mir 10 € die stunde, 50 € habe ich bereits verdient.

sie ist eine freundin von MEINER freundin, also von meiner besten freundin, die ich hier in berlin habe. dennoch - oder vielleicht deshalb, nämlich weil meine freundin sie gepolt hat, mich auch wirklich zu bezahlen - ähm also dennoch bezahlt sie mich. statt 14 € / stunde zwar nur 10 € die stunde, aber ich bin ja selig mit 10 €!

wir sitzen real aber meist länger als die arbeitszeit, die sie bezahlt, zusammen, und sie erzählt recht interessante sichtweisen aus ihrem leben, worauf ich etwas erzähle, was dann meist damit endet, dass sie sich aufgemuntert fühlt und irgendwie im nachhinein klar wird, dass das, was sie eben noch kämpferisch erzählt hat, in wahrheit von viel traurigkeit und - in ihrem fall - auch von orientierungslosigkeit geprägt ist.

sie hat denselben namen wie meine freundin, das ist ganz witzig. aber sie ist noch älter - also meine freundin wird bald mal 39 (oder so, kann mir so was immer nicht richtig merken...), und diese frau ist aber schon mitte 40.

tjach

ich habe - endlich - jemanden gefunden, der mir auch ein feedback gibt. ich habe nichts gegen contra! aber irgendwie finde ich kaum contra. wenn es um seelenangelegenheiten geht, kriegen seit einiger zeit die meisten einen flachen atem und beginnen zu schnurren (so scheint es mir), wenn ich etwas sage. ich selbst vermute oft, dass sie mich für eine eso-tante halten, aber irgendwie wird meine vermutung selten bestätigt (ausnahme war: @elles im lk-forum, die mich als @dropje als eso-tante eingetütet hatte... dann aber oh wunder genau meinen rat - und den rat einiger anderer natürlich auch - "befolgt" hat und eine psychotherapie begonnen hat. sooooo fürchterlich eso war es also vielleicht doch nicht für sie!)

also meine kundin sagt die üblichen ja's, die üblichen pausen entstehen und ich glaube am gesicht erkennen zu können, dass sie inne hält und den blick nach innen kehrt, um erst nach einer weile wieder zu antworten.

aber - sie antwortet und das finde ich schön. ich konnte deshalb eine interessante persönliche frage mit ihr andiskutieren, sie ergab sich halt in unserem gespräch, und wenn ich darf *gg*, dann schildere ich mal das gespräch (so, wie ich es im gedächtnis habe), wer mag, kann unten weiter lesen, ich mache dort als zeichen drei kreuze (+++).

*grins*

o.k.

also meine kundin sagte, sie würde gerne mal den typen (einen arzt) anrufen, der diese stellungnahme über gerontopsychiatrie verfasst hat, die sie im rahmen der abschlussarbeit in ihrer ausbildung zur fragmichnicht-fachkraft schreibt.

ich habe genickt und bedeutet, dass das bestimmt menschlich "besser" sei, da sie ihm dann das wort erteilen würde und nicht einfach seine arbeit heruntermachen würde. immerhin ist er im management des altenpflegeheims, in dem meine kundin die abschlussarbeit macht, und es könnte für ihn sehr unangenehm werden, wenn seine stellungnahme, nach der das heim schon seit 3 jahren arbeitet, in den boden gestampft wird.

sie rückte nun damit heraus, dass sie ja mal in ihn verliebt gewesen wäre. das ist ansich ein knaller, denn eigentlich kenne ich sie erst seit diesem winter besser, und der anlass, dass ich sie besser kennengelernt hatte, war eigentlich gewesen, dass ihr lebensgefährte fremdgegangen ist und die langjährige beziehung perdü war (und noch ist).

uneigentlich sagte ich, dass gefühle meiner ansicht nach spontan seien und dass es uns nunmal so gehen könne. ich glaube, sagte ich, dass sich menschen mehrmals im leben verlieben können, manchmal auch in mehrere menschen zur gleichen zeit.

es sei nur die frage, ob wir das absolut sein lassen wollten, dass wir uns verliebt haben, oder ob wir es relativieren wollen bzw. relativ sein lassen wollen.

das verstand sie auf anhieb und wir kamen jetzt auf mein persönliches prob zu sprechen. wir erzählten uns die üblichen alt-werd-sprüche von wegen "die zeit vergeht immer schneller" *zwinkert @para zu* und "manchmal merkt man gar nicht, dass...". und dann sagte ich ihr, dass mir gerade in den letzten tagen aufgefallen sei, wie klein meine welt geworden sei. in meinem leben gebe es nur noch wenige personen, und ich lasse auch keine weiteren personen rein: auf der straße nehme ich niemanden wahr und interessiere mich auch nicht für menschen, wenn es zufällig einen anlass dafür geben könnte (beispiel: jemand fragt mich nach dem weg oder hält mir die tür auf oder bla). ich würde wirklich an nichts anderem arbeiten wollen und mich für nichts anderes engagieren wollen als für MEINE prinzipien: ich will für meinen freund da sein, ich will studieren, ich will meine ruhe.

PUNKT.

und meine kundin meinte: "oh, das ist ganz schlecht".

aus dem munde einer altenpflegerin hat so ein statement durchaus ein besonderes gewicht, finde ich. *grins*


sie sagte, ihr ginge es in vielen dingen genauso und eigentlich sei es ja auch so, dass man manchmal nicht versteht, wie es denn anders gehen soll: die zeit drängt doch, die aufgaben sind enorm. aber jetzt, nach der trennung von ihrem freund, stehe sie da mit "nichts" und sei bemüht, sich irgendwo noch wiederzufinden. außerdem glaube sie, dass die zeit auch deshalb so schnell vergehe, weil man eben nur noch wenige dinge erlebt, wenn man sich selbst so beschränkt.

wir diskutierten dann, ob es nicht aber auch eine allgemeine fragestellung an uns sei, wie man sich überhaupt noch interessieren KÖNNE. ich erzählte, dass das, was ich mir als twen gewünscht hatte - sicherheit - nun eigentlich da sei, aber es sei nicht (nur) schön, sondern es hätte einen scheuklappen-effekt. damit meinte ich, dass ich mir mit 20 "alles" reingetan hatte, dass ich in jedem menschen, den ich kennenlernte, ein potenzial sah, dass ich an dinge und menschen glaubte und mich nach ihnen verzehrt hatte, und dass darin ja auch das hier diskutierte "interesse" lag, das mir jetzt mit mitte 30 zu fehlen scheint. wir sagten - fast im chor - aber auch, dass dies jetzt nicht mehr "ginge", es sei fort, unsere lebenserfahrung hat uns die "arbeit" erleichtert und uns unsicherheit und irrtum abgenommen, aber wir können auch gar nichts neues mehr erleben, wenn wir uns nur auf unsere schon gemachten erfahrungen berufen und nie mehr den irrtum und das neue in unser leben hineinlassen würden.

meine kundin meinte, sie hätte sich einfach nur nicht getraut, diesen mann anzusprechen (der typ aus dem management meine ich, der diese stellungnahme geschrieben hat, die wir aktuell zerpflücken). "so ein schnieker mann, intelligent, gutaussehend..." - an der stelle genoss sie scheinbar seinen anblick in gedanken... *gg* - "ich habe mir gedacht, ja ich habe mir das richtig absichtlich vorgestellt, dass der doch bestimmt eine super-frau hat, kinder...".

bei dem begriff "super-frau" zwinkerte ich sie an und zeigte mit der hand auf sie selbst und sie wurde traurig und meinte: "ja, jetzt denke ich auch, dass ich mir nur klein gemacht habe. ich hatte richtig angst! dabei hatte er oft meine nähe gesucht, ich seine, er meine... jetzt verhält er sich auch anders. es sind jahre vergangen! aber mit ihm sprechen würde ich schon ganz gerne..."

es ging dann zwanglos das gespräch zwischen liebes-dingen und alltags-fragen hin und her, für mich zutreffend! denn aus meiner sicht passt alles gleichberechtigt zusammen: über liebe zu reden bedeutet auch, das eigene verhalten im ganzen zu reflektieren.


+++


also die frage für mich war: gehe ich gerade in die falsche richtung? kapsele ich mich ein, brühe ich ab, werde ich alt im sinne von starr und stumpf?

ich habe mir gedacht, dass es gut ist, darüber gerätselt zu haben und vermutlich damit schon der notwendige beitrag geleistet ist, um alles ins lot zu bringen.

ich habe mir jedenfalls vorgenommen, aufmerksamer meinem herzen zu folgen. das bedeutet, dass ich auch mit dem herzen schaue! *st-exupery lässt grüßen*

aber ich werde mich dennoch nicht in neue gewässer wagen, wenn mein herz es nicht wünscht.

will sagen:

wie schön, dass mir einer (eine) contra gegeben hat und gemeint hat, ich bin auf dem falschen weg. das tut gut.

übrigens...

... habe ich mein komisches buch mit dem mord an einer frau zuende gelesen. ich finde es ätzend. ich frage mich nun, ob ich mich so innerlich entrüste, weil ich so alt bin. ich kann mir nicht so richtig vorstellen, was an dem buch toll sein soll. ich habe das buch von meiner 20-jährigen freundin / kommilitonin geschenkt erhalten, sie verbindet mit dem buch etwas. ICH NICHT! ich finde es gequält, ich finde es möchte-gern-provokativ, ich finde den helden psychisch unterbelichtet und verwirrt.

ach so, das buch heißt "neununddreissigneunzig", den autor habe ich vergessen (belvedere oder so ähnlich) und bin zu desinteressiert, um jetzt das buch zu holen und den titel ordentlich zu notieren. ich will das buch vergessen, und es wird auch vergessen werden, falls sich nicht doch noch ein gnädiger gedanke regt in all dem zerfall der erinnerung an das gelesene, der mich interessiert.

tja

*scheuklappen sitzen noch*

:-/

gruß

sine

von Isabel am 19.5.: Das Wort zum Freitag

Liebes (sineparamatildazitrorabedtusw) Tagebuch, bevor ich es für heute lasse, zu versuchen, noch produktive Arbeit zu leisten und hinausschwebe aus dem Institutsgebäude …

und mich bedanke für die vielen schönen (und auch skurrilen *gg*) Bilder, die durch eure lebhaften Schilderungen in meinem Kopf entstanden sind – auf diesem Gruppenfoto sehe ich übrigens einen weißen Seideschal, wem gehört der bitte? – darf ich euch noch meine Version von Träumen versus Realität erzählen.


Was heute passiert ist.


Wenn ich mir meine Träume merke, dann fällt mir auf, dass es immer um Personen und Handlungen geht, mit denen ich mich nicht unmittelbar beschäftigt hatte, oder zuwenig, oder sie verdrängte?

Umgekehrt hat es nie funktioniert, denn ich bin schon oft mit dem Gedanken an den Einen eingeschlafen, von dem ich mir sehr gewünscht hätte, er möge doch im Traum erscheinen, was er nie tat.

Wenn ich mich selbst im Traum beobachten konnte, dann war ich immer sehr emotional: entweder sehr sehr ängstlich oder sehr sehr aggressiv, also alles, was ich im wahren Leben nicht sein will.


Aber was ich eigentlich erzählen wollte:


Was heute passiert ist, hätte ich nicht einmal im Traum gedacht. Es ist bestimmt nichts Besonderes, wenn auch etwas Merkwürdiges und etwas sehr Berührendes:

Denn binnen einer Stunde bekam ich heute mehrere Mails von Menschen, von denen ich dachte, dass sie mich längst vergessen hätten. So als wäre es verabredet gewesen, was aber nicht möglich ist, weil sie sich zum Teil gar nicht kennen.

Und alle mussten plötzlich an mich denken, einfach so und ohne Anlass. Niemand brauchte etwas oder hatte eine Frage oder eine Bitte, nur den Wunsch zu wissen, wie es mir geht. So etwas ist mir noch nie passiert.


Was war das, was ist es, wie kann es sein?


Noch paralysiert von all diesen Liebenswürdigkeiten ist der Tag für heute gelaufen. Es ist seltsam zu beobachten, was es auslöst, freundlich behandelt zu werden. Es gibt für mich für den Moment kein böses Wort und keinen einzigen negativen Gedanken, keine Sorgen und keinen Zweifel.


Und das lass ich hier so stehen.

Wie gut Freundlichkeit tut und wie nachhaltig Liebeswürdigkeit sein kann. Wie sehr, wusste ich auch noch nicht.

Ich denk an euch, an jeden einzelnen. Ihr seid mir schon vertraut und zu den Namen habe ich ja jetzt auch Gesichter, hübsche, freundliche, dank sei dem Gruppenbild.

Liebe Grüße von einer verträumten Isabel

schwierige träume

hallo para!

ich bin mal so frei und picke mir aus den vielen beiträgen als erstes einfach das heraus, wo mir gleich was auf der zunge liegt. ich denke, andere äußerungen (insbesondere freue ich mich wieder über dich und deine schreibe, @matilda... also ich bin selten dabei, menschen in "süss" und "nicht-süss" zu unterteilen, aber du bist für mich eine "süsse" im positiven sinn) gehen mir noch eher ein weilchem im kopf herum...

so

also para, ich hatte heute auch einen alptraum (*hihi* die rechtschreibreform packt die alpen in die träume). und AUCH schon wiederholt, allerdings bloß zum zweiten mal: superdog und icke stehen an einer der befahrenen straßen, die stadt ist eigentlich berlin (wo sonst fahren die autos mit mindestens 50 sachen milimeternah am bordstein vorbei...?), uneigentlich eine kleinstadt, vielleicht konstanz oder eine andere kleinstadt, in der mich jahrelang früher (weiß nicht, ob es heute auch noch so wäre) der kleinstadtmief aggressiv werden lassen hat.

superdog ist brav und von hinten naht irgendso ein weiterer schrumpfköter wie superdog, natürlich nicht so schön, aber ebenso behaart, naja, ich ignoriere das vieh gleich wieder (im traum). es ertönt aber sogleich das nicht seltene "die beiden müssen sich doch beschnuppern dürfen!!!" und dieses vieh kriecht meinem hund schier in den arsch. mit dem erfolg, dass superdog auf die straße ausweicht, denn dass er überfahren werden könnte, kommt in superdogs wahrnehmung nicht vor: die welt dreht sich um ihn und ihm droht nirgends gefahr, das ist sein weltbild.

die leine von superdog biegt sich um die ampel, an der ich ja stehe, und superdogs arsch steht wegen des unwillens, dieses vieh daran rumatmen zu lassen, schon am mittlerweile im schritt-tempo rollenden reifen des vorbeirollenden verkehrs. ich kann nichts machen, denn ziehe ich an der leine, könnte superdog springen und unverhofft auch mit gewalt nach weiter rückwärts (= auf die straße) ausweichen, es ist immer scheisse für die kontrolle, wenn die leine "gestört" verläuft. und ich kann auch nicht zu superdog, denn folge ich der leine, lässt die spannung der leine nach und superdog, der sich volles gewicht in sein halsband hängt, um vor dem vieh zurückzuweichen, würde noch weiter in den verkehr geraten. ich stehe also da und bin gebannt, ich kann noch nicht mal meinen aufkommenden zorn auf diese idiotische ältere dame herauslassen und die dame mehr oder minder deutlich bitten, ihr vieh von meinem hund wegzunehmen, weil ich mich dann umdrehen müsste und ich angst habe, dass dann gerade mein hund überfahren wird und ich bin nicht dabei oder ich hab nur meinen frust rausgelassen und hätte besser über eine alternative nachgedacht, die mir noch einfallen KÖNNTE vielleicht panik panik panik.

im bett nach dem aufwachen habe ich darüber nachgedacht, ob dieses arschgeschnuffel bei hunden so etwas ähnliches ist wie sexuelle belästigung bei menschen und bin aber zu keinen grundsätzlichen erkenntnissen gelangt

*lach*

ich habe mir überlegt, dass ich diese frau einfach windelweich geschlagen hätte, wenn mein hund tatsächlich überfahren worden wäre und dass ich ihr vieh mit einem riesigen tritt mindestens 50 meter weit hätte wegfliegen lassen in der ehrlichen hoffnung, diesem ätzenden aufdringlichen igitt damit das rückgrat gebrochen zu haben und für immer aus dieser welt befördert zu haben.

ich habe mir dann überlegt, dass unser justizsystem meine psychische not vermutlich für unrelevant halten würde und mich wegen sachbeschädigung an dem vieh und wegen körperverletzung verknacken würde.

dann habe ich mir überlegt, was "ein guter verteidiger" (diese drei worte in den anführungszeichen sind für mich eine unität, also bitte als feststehenden begriff aus meinem wortschatz verstehen... ;-) ) getan hätte und ob er nicht die parallele zur sexuellen belästigung doch gezogen hätte, die ich gleich nach dem aufwachen angedacht hatte.

und dann hab ich mich geärgert, dass ich so einen scheiss träume und - so ähnlich wie du - festgestellt, dass ich diese träume zeitlich immer im zusammenhang träume. in meinem fall ist der zeitliche zusammenhang, dass ich superdog hatte gestern und vorgestern. und gestern hatte ich einen fast identischen traum gehabt.

und überhaupt!

wieso träume ich SO EINE SCHEISSE!!?!?!?????

gut, dass ich die ältere dame windelweich schlagen würde, kam in meinem traum gestern noch nicht vor. inzwischen habe ich in meinem buch, dass ich von meiner kleinen freundin (*seufz* sie ist ja nicht nur "klein", weil sie 15 jahre jünger ist, sondern sie ist wirklich KLEIN) geschenkt bekommen habe, aber von einem mord an einer älteren dame gelesen.das habe ich vermutlich verwurstet in meinem traum.

*gg*

will sagen:

diese träume sind hoffentlich nur entsorgungsvorgänge von gefühlen, die unsere seele zwar kennt, aber nicht braucht.

das bedeutet aber dennoch, dass diese gefühle existieren. ich weiß nicht immer, welchen datums diese gefühle sind, die meine träume dann "wegschmeissen". und so ist es - wenn die theorie von der müllabfuhr-funktion der träume denn stimmt - vielleicht auch bei dir, para...?

so

auf auf zum job

heute nochmal 6 stunden block-seminar.

äh

para das klingt so "erfolgreich": sine schon im 2. semester...

tut gut

hab ja nicht nur erfolge verbucht leider. dazu aber ggf. mehr in einem anderen posting!

gruß

*und freu dass ich wieder so viele stimmen "höre" von euch tollen*

die sine

18 Mai 2006

von Matilda am 18.5.: gruppenbild mit damen

liebe sine, und liebe (zahlreiche) gäste von sine,
ich habe heute zum ersten mal seit längerer zeit mal wieder hier herein geschaut und war ganz erstaunt... angefangen von deinem schoki-posting, sine, bis zu den vielen beiträgen über das glück habe ich alles schmunzelnd, nickend und mich-selbst-wiedererkennend gelesen.
am ende kam es mir so vor als würde ich ein gruppenbild sehen, so einen schnappschuss mir einer gruppe freunden darauf, alle grinsend weil zusammen und sich einig, versteht ihr, welche art bild ich meine?
ein hübsches bild. eins, auf dem man auch gerne sein möchte...
von mir gibt es im augenblick nur selten solche bilder, auf den meisten bin ich alleine drauf. das deprimiert mich nicht wirklich, jedenfalls die meiste zeit (natürlich habe auch ich hin und wieder einen "warum-nimmt-mich-keiner-in-den-arm-anfall") - es ist ein ganz bewusstes sich-abgrenzen. eine innere distanz zu den anderen und ihren erwartungen und eine neue nähe zu mir. und ausserdem ist es eine selbstverteidigungstaktik.
wie auch immer, ich wollte halt einfach kurz aus meinem schneckenhaus kriechen,

*huhu

es gibt mich noch, die einzige schokolade, die ich esse, ist nutella, zwar nur selten, aber wenn, dann ordentlich. so viel wie mir eben gut tut. da bin ich mal wieder ganz deiner meinung, sinchen. abgesehen davon freue ich mich über den sommer, über jeden sonnigen tag, darüber, wie meine käsige winterhaut langsam wieder schokoladig braun wird, über die köstlichen sommerobstsorten, die offenen fenster, und die aussicht auf strand und meer. ich freue mich, wenn mir warm ist, weil ich mich dann endlich wieder lebendig fühle nach dem langen, kalten winter. ich freue mich, wenn ich meinen cappuccino draussen trinken kann auf der piazza. ich freue mich über meine liebelingssandalen und über meine roten zehennägel. ich freue mich über die grünen felder und baumkronen und gärten und parks. ich freue mich, weil ich ein sonniges sommermädl bin und jetzt endlich meine jahreszeit wieder kommt.

herzliche grüsse von eurer
matilda

von Isabel am 18.5.: 24 little hours …

What a difference a day made … mit diesem Lied im Kopf bin ich gestern eingeschlafen. Diese alten jazzigen, bluesigen Songs mag ich sehr, die haben so eine beruhigende Wirkung, wenn man aufgelöst und gar nicht ruhig und mit sich und der Welt nicht zufrieden ist.

Wenn es so sein darf, dass jeder Eintrag in sinchens Blogg als der jeweils individuelle Versuch einer Problemlösungshilfe durchgeht, dann darf ich euch erzählen, dass es vierundzwanzig Stunden später auch schon wieder vorbei war mit den Glückshormonen –

wie zu erwarten war.(?)

Es ist aber dennoch schön, es hier nachlesen zu können. Schon oft und lange Jahre habe ich mir immer wieder vorgenommen, ein Tagebuch zu führen, um die Idee wieder zu verwerfen, weil ich an ihrer Sinnhaftigkeit zu zweifeln begann.

Doch ein kollektives Tagebuch, das ev. verschiedenen Perspektiven zeigen kann, ist eine – für mich – noch ungewohnte Idee und sehr spannend.

Gemäß der Hochschaubahn war dann der gestrige Tag ein ganz anderer: voller Missverständnisse und unangenehmer Zwischenfälle, Vergesslichkeiten, Unpässlichkeiten, Nervosität, Ungeduld, Verletzlichkeiten. Leider.

Dieses Auf und Ab, das mich schon einige Jahre immer wieder aus dem Gleichgewicht bringt, würde ich gern abstellen. Ich wünsche mir echt ein Leben als langen, ruhigen Fluss und aus dieser Ruhe und der gefundenen Mitte können wieder neue Hoffnung und Pläne und Träume entstehen.

Zurzeit ist es noch so, dass mich – die immer stark sein will, muss, soll und mit einem durch Selbsthypnose glaubwürdig aufgesetzen, zeitweise schon penetrantem Lächeln durchs Leben geht – immer noch manchmal belächelswerte Kleinigkeiten erschüttern können.

Nicht lange, die Abstände werden auch kürzer, mit dem Abstand von den Verursachern.

Aber dass es noch immer so ist, dass ich mich sogar von Fremden kränken lassen kann, stört mich doch gewaltig. Dieses mimöschenhafte geht mir auf den Keks, aber wirklich.

Natürlich könnte man jetzt großzügig darüber hinwegsehen, einfach *schwamm drüber* und zur Tagesordnung übergehen. Die Dinge, die an uns knabbern, verlieren ja ihre Wichtigkeit, wenn etwas anderes – wichtigeres – passiert. Aber als gelernter Nicht-Verdränger fühle ich mich gezwungen, jeder Kleinigkeit, von der ich meine, sie könnte mir schaden, auf den Grund zu gehen.

Klingt das anstrengend? Ist es auch. Ich bin anstrengend und mimöschenhaft und heute ziemlich jämmerlich, ogottogottogott.

16 Mai 2006

von Isabel am 16.5.: Los geht’s !

na dann ich auch mal ein bisschen:

Danke, danke für die Willkommensheißung, fühl mich sogar richtig geborgen und wertgeschätzt und glücklich …??

Tatsächlich geht’s mir heute wunderbar und das sollte man doch auch festhalten dürfen – hier oder wo auch immer. Ja, das Glücksgefühl als solches ist mir doch bekannt und ich weiß auch, wie selten es ist, und wie schön, und wie sanft, und wie vergänglich.

Wenn ich versuche, mir die letzten Jahre in Erinnerung zu rufen in allen noch so verdrängungswürdigen Details (und an starken Tagen geht das ja ganz leicht), dann hat sich dieses Gefühl sehr selten eingestellt, ich erkenne es aber immer wieder.

Es hat mich heute Morgen getroffen – oder ich es – ganz unverhofft, und es hat mich überrascht. Ich ging einen anderen Weg zur Arbeit durch einen Park, den ich eigentlich nur vom Fenster der Straßenbahn aus kenne.

Und als ich so durchmarschierte, mich beeilte, und gar nicht bereit war, den frischen Morgentau wahrzunehmen, das saftige Grün und diesen intensiven Blütenduft, traf mich plötzlich ein Blütenregen eines Azaleenbaums …
Ganz schön kitschig, nicht wahr. Aber wenn Wahrheit im Allgemeinen grausam sein kann, dann darf sie auch mal kitschig sein.

So ging ich dann mit weiß-rosa-rotem Blütenstaub im Haar in die Aula und mit einem Lächeln und einer kleinen, leisen Freude.

Morgen ist vermutlich wieder alles anders.

Es grüßt euch Isabel, die Zweite *zwinker*

von Zitro am 16.5.: Glückshormone wohin man sieht

Hallo ihr,

schön, dass die Runde immer größer wird. Willkommen Namensvetterin Isabel - finde ich ja niedlich, dass du so heißt wie ich: inklusive der Schreibweise.

Para, alles Gute zur Hochzeit *vermisst Knutschsmiley* Ich würde zu gern Fotos sehen.


Und DT + S, ihr beiden Glücksphilosophen habt schon Recht. Jedenfalls habe ich auch oft die Erfahrung gemacht, dass das Glück nicht dann kommt, wenn man am meisten jammert, dass man es nötig hätte, sondern wenn man erkennt, was man schon an guten Dingen hat.

Wenn du das Leben liebst,
liebt es dich auch.

(Arthur Rubinstein)

willkommen isabel

hallöchen!

*drück*

ach ich finde es direkt erstaunlich, dass du dich im netz (auch) so überwinden musst. denk dran, das geschriebene wort hier im web ist auch flüchtig! schreibe einfach, was du magst, wir haben bestimmt daran teil.

ein zitätchen habe ich für dich rausgesucht:


Viel Gutes kann der Mensch vollbringen,
ohne sich ein Opfer zumuten
zu müssen.

Albert Schweitzer


weißt du, eigentlich ist dieser blog nicht nur meine nabelschau. schaue auch auf deinen nabel oder worauf du magst. man kann hier auch luft ablassen und bestimmt kann man hier auch der einen oder der anderen macke fröhnen. also immer ran an den speck!

;-)

gruß

s.

Isabel am 16.5.: Isabel ist Lisabel: Dies ist der missglückte Versuch einer Antrittsrede …

die jedes Mal, egal welcher Anlass es ist und wie sie beginnen soll, die gleichen physiologischen Erscheinungen auslöst.

Hat man doch schon so viel einst vorgetragen, sich selbst beobachten können, sogar Rhetorik-Kurse absolviert und steht jetzt noch immer da, so wie am Anfang:

mit schweißnassen Händen und zappelig von einem Bein zum anderen schwankend …
ganz unsicher auf der Türschwelle.

Meine sehr geehrten Damen und Herren … oder einen verehrten Gruß an …?
oder eher „Habe die Ehre“, wie der gelernte Wiener sagt.

Kurz und gut: ich wurde eingeladen und da bin ich nun. Bringe als virtuelles Gastgeschenk sozusagen mich selber mit und meine Versuche, eigene Spammerei auf anspruchvollem Niveau zu präsentieren :)

wenn so was gelingen kann … und verhalte mich zunächst – wie es sich für einen neuen Gast gehört – noch zurückhaltend und lausche und lerne und denk mir:

eine Einladung zu einer so glücklichen Runde, wie komm ich nur zu dieser Ehr’ …

anouilh

Die wahren Lebenskünstler
sind bereits
glücklich,
wenn sie
nicht unglücklich sind.

Jean Anouilh

von Deep Thought am 16.5.: Glückliche Damenrunde...

Huhu MädelZ!

Daß Ihr alle so glücklich seid, freut mich ja ungemein; da möchte ich als Dame natürlich auch meinen Beitrag zum Kaffeekränzchen leisten. :-)
S. und ich hatten gerade gestern darüber gesprochen, und mir fiel wieder ein Spruch aus dem LK-Forum ein, den die nette Entice dort gepostet hatte: Ist der Schüler bereit, erscheint der Lehrer. Das war zwar mehr ein Fingerzeig in Richtung Djinny, die zu der Zeit wieder arg psychotisch war, aber ich glaube, daß man das auch auf das Glück beziehen kann: Ist man bereits fürs Glück, dann kommt auch das Glück.
Nuja, darüber haben wir dann halt a bisserl philosophiert. Ich möchte das nicht so verstanden wissen, daß man erst kräftig leiden muß, um sich dann endlich ein kleines Quantum Glück verdient zu haben. Das ist diese bekloppte Sichtweise, daß der Mensch zu Lebzeiten nur Strapazen zu ertragen hat, um dann im Himmel endlich Ruhe zu haben, und das ist natürlich Bullshit.
Was ich meine, ist, daß, wenn man selbst leidet, man sich dem Glück auch selbst verschließt. Erst dann, wenn man mit sich selbst klarkommt und die eigene Person annimmt, klappts auch wieder mit dem Glücklichsein. Diese Erfahrung habe ich ganz konkret gemacht.
Will sagen, ich bin auch sehr glücklich im Moment, nur leider höllisch müde. Daher werde ich jetzt schnarchen gehen.


Gute Nacht!

15 Mai 2006

glücksbericht tut gut

mensch hallo para!

ja das klingt sehr schön. bei mir ist letztens auch mal die pechsträhne abgebrochen. ich habe zwar keinen rechtsstreit, der mit geld zu tun hätte, beendet und ich habe auch nichts bekommen von irgendjemandem. ich habe nur eine ganze weile lang keine entsetzlichen rechnungen, unterstellungen und unmöglichkeiten mehr im briefkasten und am telefon gehabt.

ich habe halt echt schon das große zittern, wenn ich post im briefkasten habe. meine abwicklerin rufe ich auch nicht mehr ohne einige mentale umdrehungen mehr als normal zu drehen an. und überhaupt hatte ich einfach den eindruck, es wird ja doch alles immer nur schlimmer, egal welche bemühungen ich an den tag lege.

ich danke dir also für deinen glücksbericht. mir tut das auf jedem fall gut!

*trotzdem ein bissle weinerlich drauf*

ja ich bin trotzdem irgendwie slightly gaga. ich habe heute wieder (!) mit meiner abwicklerin gesprochen und irgendwie rutscht mir mittlerweile (oder schon immer???) das herz in die hose, egal über was wir sprechen. im moment soll ich ihr meine buchführung von 2002 bis 2005 rüberreichen. na entzückend *hustet sehr laut und sehr verlegen* ich find auf anhieb nur 2004 und 2005. immerhin bin ich 2003 ja aus meinem büro ausgezogen und tja!

ich vermute, ich habe die unterlagen bei meiner mom. aber das gewohnte schlechte gewissen hat schonmal schlechte laune und beklemmungen verströmt. und... ich habe in 2005 noch nicht alle belege eingeheftet. nun muss ich das nachholen - bis morgen!

tja

*jammert leise*

dabei weiß ich seit dem 1. mai, wo ich meinen schreibservice online gebracht habe, gar nicht mehr so recht, wo ich stehe. ich bin etwas atemlos darin geworden, meine millionen termine an der uni und den job und noch ein bissle webdesign und vll. sogar auch noch zwei sekunden privates blabla mit meinem freund zu schaffen. ja, ich sage "zu schaffen".

ich komme mir vor wie eine ruderin, der dauernd die ruder aus der hand glitschen. mir tut schon der rücken weh davon, mir dauernd meine ruder wieder heranzuholen, woher auch immer ich sie zurückholen muss. und dann rudere ich, aber statt den kahn mal gleiten zu lassen, soll ich weiterrudern, sonst bla.

ja

was sonst?

ich habe mich doch glatt eben eine viertelstunde auf's bett gelegt und über "sonst bla" nachgedacht und festgestellt, dass schon allein diese sinnliche *hüstel* ähm ich meine sinn... ähm dieses auszeit (!) ;-) mich - wieder - etwas GANZ anderes fühlen lassen hat: dass ich glücklich bin. unter all der rotzigen arbeit für die kanzlei, für meinen job, für meinen schreibservice, unter all den nöten und irrungen im studium (ich weiß z.b. seit freitag, dass ich durch meine vwl-klausur gesegelt bin) liegt eine schicht, die vermutlich noch intakt ist: ich bin glücklich. worüber ich glücklich bin, darüber habe ich dann nicht mehr nachgedacht.

es gibt vermutlich einige gründe ;-) , aber ich hab es kurz genossen und bin dann wieder zum schreibtisch gesprintet.

gottseidank hat meine abwicklerin den termin heute abend ja dann, nachdem ich mich also mal 15 minuten entspannt hatte, abgesagt.

ich glaube in solchen momenten, wo sich dinge doch noch zum guten wenden: ob das magisch ist? ob ich mir dinge wünschen kann??

*kratzt sich am schuppigen kopf*

tja

jetzt muss ich aber loslegen.

ich wünsche dir jedenfalls weiterhin viel glück und danke für deine erzählung, gell.

gruß

sine

11 Mai 2006

schokolade so viel wie MIR gut tut

hallöchen

ich habe etwas sehr einfaches gemerkt. also etwas, das ich schon milliardenmal gedacht habe und bestimmt auch schon häufig gesagt habe, habe ich jetzt zum ersten mal verstanden.

es geht konkret um schokolade: ich esse immer zu viel. also es gibt auch zeiten, bzw. es GAB diese zeiten, da ging es. aber ich war noch nie der typ, der sich aus irgendwelchen prinzipien heraus an irgendwelche regeln hält. also probiere ich es aus, wie es ist, wenn ich esse und habe keinen festen fressplan.

und wie ich so heute meine packung toffifee mit extremem genuss tilge (obwohl ich mir geschworen hatte, die schokolade wegzulassen, weil ich jetzt WIRKLICH abnehmen möchte, da sich monsieur mittlerweile doch von meinem geschnarche gestört fühlt und ich das schnarchen auf mein gewicht zurückführe), denke ich eben diesen altbekannten gedanken: "ich esse manchmal mehr, als mir guttut".

*klicker*

da kam mir die frage, warum ich das eigentlich tue. gut, diese frage habe ich ebenfalls schon ewig und drei tage gedacht. aber diesmal fiel mir auf, dass dieses ewige "warum-gefrage" nicht so wichtig ist eigentlich. fakt ist, dass ich manchmal mehr esse, ALS MIR (!) GUT TUT!

einfacher geht es doch nicht mehr. denn es bedeutet, dass ich das, was mir eben noch so herrlich gefällt, zu meinem ungunsten wende. vielleicht hängt es sogar zusammen und ich wende den genuss in gefresse, weil ich mich bestrafen WILL für das schokolade-essen?

auch egal, fakt ist, ich tue es: ich achte nicht auf mich, ich tue mir schaden, ja spinn ich denn...?

habe dann weitergeschmatzt. aber immerhin ist noch ein stück übrig. ich habe mir vorgenommen, mir jetzt schrittweise immer näher zu kommen beim schokolade-essen. bis ich eines tages gelernt habe, genau das zu tun, was MIR GUT TUT!

gott das ist doch nun wirklich eine einfache sache!

und ich habe in den letzten jahren schon sehr vieles schrittchenweise so gewendet, dass es mir besser ging. es fängt ja vielleicht immer mit der erkenntnis an, dass man sich SO schadet, wie man es bisher betreibt.

tja

*staun*

gruß

s.

04 Mai 2006

poppig

hallo

ich habe am "verlängerten" wochenende (war ja noch ein Feiertag hintendran...) mit nur sehr wenigen stunden schlaf non-stop die webseite von meinem schreibservice online gebracht. es stellte sich heraus, dass die datenbank zerschossen war, circa 2 tage der 3 umsonst gewerkelt, denn es KONNTE nicht mehr funktionieren... die tage, die ich in den monaten zuvor dran gesessen hatte, mal nicht mitgezählt (der ökonom nennt kosten, die bereits bezahlt worden sind, "sunken costs", glaube ich, und geht bei der kalkulation nicht mehr von vergangenen kosten aus... *gnihihi*).

wer mag, kann sie besurfen, meine tolle webseite. die url steht rechts unter "schreibservice". ach nee, links meine ich.

*gähng*

ich denke, irgendwann wird der blog hier auch dorthin umziehen... blogger ist schon recht nervig hie und da.

ich bin traurig, weil ich meine telefonnummer fast eingebüßt hätte. ich hatte / habe (noch) eine nette berliner telefonnummer, die ich als kanzlei-nummer inne hielt und die lauter wiederholungen - ziffernmäßig - beinhaltet. die tele wollte ich behalten, aber ich kann mir das alles nicht leisten und irgendwie bin ich auch auf wen auch immer *hm?* sauer, naja. jedenfalls hätte ich heute fast den vertrag mit der telekotz gekündigt und das tat dann wieder weh. wieder ein stück identität zurücklassen, irgendwie fällt mir nichts davon leicht.

weder fiel es mir leicht, die akten akten sein zu lassen, noch, mein büro zu schließen, die mandanten zu vergraulen, nichts war ohne ein gefühl von trauer möglich. so wohl ich mich jetzt vergleichsweise doch fühle: die kanzlei habe ich doch nur mit schmerzen aufgegeben. tja, und die tele war dann doch heute noch mal ein punkt, den ich - mal wieder - selbst nicht vorausgeahnt hatte, an dem es wieder mal schmerzte.

naja

nun greift mir monsieur wieder tatkräftig unter die arme und wir werden versuchen, die nummer auf ihn laufen zu lassen. anschließend könnten wir sie auf voip portieren lassen und dann hätte ich die nummer gerettet und müsste dennoch keine gebühren (z. zt. 30 € jeden monat) extra bezahlen, ist schon alles inclusive im internet-zugang enthalten.

jaja

ich nehme an, dieser text ist wirr

ich bin es auch ein bissle

denke aber, es ist gut, sich was "wegzuschreiben".

ich wünsche eine gute nacht

gruß

sine alias dingsbums (man kommt ja ganz durcheinander... beim einloggen als "fraupost" habe ich glatt "fraupopt" eingegeben, auch nicht schlecht... fehlt nur ein weitere "p" gell)